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April 29 2012
April 25 2012
Anstands-Gezwitscher

Für Niveau bin ich ja immer zu haben.
Egal für welches.
Einige verfickte Kackbratzen-Politiker, fordern mehr Anstand im Netz. Diese Pisser können mich doppelt mal am Arsch lecken. #gtfo
— Dr. pantoffelpunk (@pantoffelpunk) April 25, 2012
Dem Gedankenverbrecher pantoffelpunk ist übrigens zwingend zu folgen:
pantoffelpunk.de
@pantoffelpunk
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Münsteraner, rettet eure beste Videothek!

Bekanntermaßen bin ich ein Freund des bewegten Bildes und als solcher immer daran interessiert, wo man gute Filme herbekommt.
Als ich noch in Münster wohnte, gab es da immer eine primäre Anlaufstelle:
Hier gab und gibt es alles, was gut ist. Wo sonst wird bitteschön auch mal eine ganze Wand nur mit Filmen eines Regisseurs zugepflastert, wie es hier zu besonderen Geburtstagen oder Jubiläen schonmal gemacht wurde? Wenn mal was nicht da war, wurde es eben besorgt.
Um es kurz zu machen: Dieser Laden ist uneingeschränkt empfehlenswert.
Warum ich all das hier schreibe? Weil ich im heutigen Newsletter, den ich immer noch abonniert habe, erfahren musste, dass es Vertigo nicht gut geht.
Wenn ihr also auch weiterhin eine erstklassige Quelle für feine Filme in der Stadt haben wollt, geht mal hin und stöbert durch die Regale (die Datenbank für die Online-Stöberei wird scheinbar gerade überarbeitet).
Leiht euch Filme aus, holt euch ein Abo oder veschenkt eines. Transformers 35 kriegt ihr auch in jeder anderen Klitsche. Was zu entdecken gibt es bei Vertigo.
Von welcher Mail ich rede? Ach ja:
Liebe VERTIGO-Kunden,
die Marktverschiebungen beim Filmangebot (wachsende Online-Leihe, Mediatheken, illegale Angebote) gehen trotz unseres anspruchsvollen Filmangebots nicht spurlos an uns vorbei.
Mittelfristig werden wir bei der anhaltenden schwachen Nachfrage unseren besonderen Filmbestand nicht mehr anbieten können, da verständlicherweise auch Personal und Vermieter bezahlt werden wollen.
Um nicht gleich die Tore für immer schließen zu müssen, haben wir zunächst unser Ladengeschäft verkleinert. Der Filmbestand ist weiterhin vollständig verfügbar, nur sehr selten ausgeliehene Titel sind künftig auf Nachfrage erhältlich, deren Cover haben wir aus der Ausstellung genommen. Auch kaufen wir natürlich wie gewohnt neue Titel weiterhin ein. Die Preise haben wir gesenkt. Die Übernacht-Ausleihe kostet künftig 3,60 Euro, der erste Tag nur 2,- Euro. Der Filmtag via VERTIGO-Ticket kostet 1,50 Euro.
Nun, was kann man tun? Das fragten uns in den vergangenen Tagen von der Nachricht erschrockene Kunden. Die Antwort ist ganz einfach: Öfter mal wieder bei VERTIGO reinschauen, Filme leihen, VERTIGO-Ticket nutzen! Wir besorgen Kauf-DVDs, auch schwer erhältliche Titel, innerhalb kürzester Zeit. Nutzt dieses Angebot!
Die Kulturinstitution VERTIGO gibt es so lange, wie die Münsteraner ihre Filmgalerie schätzen und nutzen. Obwohl von der Rechtsform her privatwirtschaftlich, hat VERTIGO nie Geld verdient. Der Sinn der Unternehmung bestand immer in der Sammlung und Bereitstellung des besonderen Films, in der Verfügbarmachung neuer Sichtweisen abseits des Mainstream und somit sicher auch in dem kleinen Beitrag zur Erhöhung der Lebensqualität der “kleinen Großstadt” Münster.
Liebe Münsteraner, nutzt euer VERTIGO, “rent local”, wir freuen uns auf euren Besuch! – Solange wir noch da sind…
Wir sind es, wenn ihr es seid!
Und jetzt rennt denen die Bude ein, es gibt eh noch viel zu viele Filme, die ihr noch nicht gesehen habt!
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April 24 2012
Ich will eure Scheiße nicht!

Es hat in den letzten Tagen ordentlich die Runde gemacht und mittlerweile sollte es auch so ziemlich jeder gesehen haben. Aber ich weiß ja, wie das ist. Man legt sich den Link zu Seite, speichert ihn irgendwo als Lesezeichen, das man nie wieder öffnet oder als einen von 235 geöffneten Tabs im Browser. Und wenn man dann drüber stolpert, ist die Aktion schon lange vorbei. Betrachtet das hier also einfach als kurze Erinnerung.
Wie also eigentlich jeder weiß, will der Springer-Verlag zum 60. Geburtstag der BILD-Zeitung am 23.06.2012 eine Gratis-BILD verteilen.
An alle deutschen Haushalte.
Jetzt ist es aber so, dass ich ein Verhältnis zu dieser Zeitung pflege, dass sich wohlwollend als Ablehnung bezeichnen lässt. Ich bin gegen diese Zeitung, gegen diesen Verlag und so ziemlich alles, wofür er steht und was er über seine Medienmacht durchdrücken will.
Ich will also keine BILD-Zeitung. Nichtmal geschenkt.
Ich will auch nicht, dass Springer Werbeeinnahmen damit generieren kann, dass man behauptet, man würde mir die Zeitung zustellen. Ein “Keine Werbung”-Aufkleber reicht leider nicht, so dass man vorab schriftlich die Zustellung untersagen muss.
Klingt kompliziert, ist es aber nicht. Es gibt zwei miteinander kooperierende Websites, die einem den Stress abnehmen und die Aufforderung an den Verlag übermitteln:
alle-gegen-bild.de
campact.de/bild/home
Wenn ihr auch zu den Leuten gehört, die diesen Schund nicht im Briefkasten haben möchten, dann wird es euch dort denkbar einfach gemacht.
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April 23 2012
Lesestoff

Ausgabe 15 ist das hier schon?
Dafür, dass ich anfangs nicht wirklich wusste, ob es hiervon mehr als 2 Ausgaben geben würde, ist das schon ganz gut. Ich jedenfalls freu mich.
Eine verstörende Jugenderinnerung
Der Schüler wurde aus dem Unterricht entfernt und musste auch langfristig die Schule verlassen. Der Fall belastete das Klima an der Schule nachhaltig. Darüber, ob das Ausmaß der Fahndungsaktion und die Strafe für den Schüler in einem Verhältnis zum Anlass standen, kann man geteilter Meinung sein. Die Aktion gab jedoch über die Mentalität unserer Lehrer Aufschluss, die sich zu Polizisten aufspielten und offensichtlich bereit zur Anwendung unappetitlicher Methoden waren.
Wer Torten wirft, ist ein Terrorist
„Es geht darum, dass die Menschen mehr Angst vor dem System haben“, erklärt der dortige Innenminister Felip Puig unumwunden.
Euer Internet ist nur geborgt
Dabei kann man auf einem Blog machen, was man möchte. Ärgerlicherweise bedeutet das auch, dass man machen muss, was man möchte. Und dauernd möchten zu müssen ist recht energieaufwendig.
A Death in Yellowstone: On the trail of a killer grizzly bear.
On the morning of Oct. 2, 2011—the sow’s fourth day in captivity—the bear management team at Yellowstone did something they absolutely hate to do. Kerry Gunther, the head bear manager at Yellowstone, stopped by the headquarters with his wife. It was his 53rd birthday, and he wanted the company for the grim task he faced.
Staceyann Chin: why chasing straight women still thrills me
They take ages to seduce, they’re rubbish in bed – and then they go back to their boyfriends. But Staceyann Chin still can’t resist turning a straight woman’s head
Wie Sarah starb – “Mami, kannst du mich loslassen?”
Ein Sack voller Gedanken, alle die, die dich lieben, haben da drin einen Spruch versteckt, einen für jeden Abend, hundert Sprüche, hundert Küsse, hundert Hoffnungen. Und wenn sie, Sarah, in hundert Tagen den letzten Spruch gezogen habe, sei sehr wahrscheinlich, dass das neue Knochenmark das alte für alle Zeit vertrieben habe, das gute das schlechte, sagt Mami.
Die Springer-Republik
Alle Imagekorrekturbemühungen, Fehlerzugeständnisse, Modernisierungsstrategien und Geschichtsaufarbeitungsversuche des Verlages, auch die Bild-Werbekampagnen, in denen Kritiker zu Wort kommen, die dadurch in die Maschine gesaugt werden, all die Stuckrad-Barres und Poschardts sollen letztlich eine Botschaft vermitteln: Springer ist in der Mitte der Gesellschaft angekommen. Was dabei natürlich nicht gesagt wird ist, dass Springers Mitte weit rechts steht.
Bis es kracht!
Schon als Kind experimentierte Taylor Wilson in der elterlichen Garage mit Radioaktivität, mit 14 gelang ihm die erste Kernfusion. Derzeit erhitzt er seinen selbst gebauten Reaktor auf das 40-Fache der Sonnentemperatur: Porträt eines Wunderkindes, das besessen ist von den Möglichkeiten der Atomkraft.
Urheberrechtsdebatte – Kopierfrieden durch die Kulturflatrate
Wir kriminalisieren eine ganze Generation, die Musik digital über das Internet kopiert. Dass Copyshops und Mixtapes hingegen legal sind, zeigt: Das Modell der Kulturflatrate ist in vielen Bereichen längst Praxis. Es wird Zeit, über eine Neuauflage zu diskutieren.
Freiheit im Netz – Das Internet ist totalitär
Bei jeder festgestellten Straftat oder Ordnungswidrigkeit könnte dann automatisiert ein Strafzettel oder gleich ein Haftbefehl ausgestellt werden, den nur noch ein Richter unterschreiben müsste. In so einer Welt würde wohl kaum noch jemand bei Rot über die Ampel gehen, Geschwindigkeitsbeschränkungen würden höchstwahrscheinlich endlich eingehalten.
Die Frage ist, ob wir in einer solchen Welt leben wollen.
Urheberrechtsdebatte – Wir müssen über Geld reden
Dass man einen Autor, der zwei Bücher geschrieben hat, ständig publiziert und ein Drehbuch schreibt, fragen muss, wovon er denn bloß lebt: Das hat nichts mit Urheberrecht zu tun. Sondern mit einer Kultur, die bei Kunst an Spitzwegs „Armen Poeten“ denkt und nicht an Lady Gaga.
Social Media, Piraten und die Politik
Irgendwie funktioniert das Social Media-Ding nicht. Oder ich mache was falsch. Obwohl ich mich wirklich bemühe, News-Webseiten zu vermeiden, habe ich gestern dennoch wieder aus drei Quellen erfahren, dass die ARD Gottschalks Show abgesetzt hat. Ich kann überhaupt nicht, ohne Wörter von Tolkien’scher Epik zu bemühen, das unendliche, direkt kosmische Desinteresse beschreiben, das mich ankommt, wenn ich die Buchstabenkombination ARD beziehungsweise den Namen Gottschalk lese.
Danny DeVito: ‘It all worked out for me. Life is good’
“Triplets!” cries DeVito. “I’m very excited. I was depressed when Arnie became governor for all those years. It cost me a lot of money in more ways than one, believe me. “His face grows deadpan. “He’s a Republican and he’s a governor – who needed that? “
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April 22 2012
April 20 2012
Transparenz

Transparenz ist ja momentan der heiße Scheiß. Alle reden davon, seit die Piraten davon reden und auf einmal gemerkt wird, dass es Leute gibt, die das gut finden.
Warum also nicht auch hier mal ein bisschen Transparenz?
Solange es noch kein Galileo-Special mit mir und meiner putzigen kleinen Publikation gibt, muss ich es ja selbst machen.
Es mag den ein oder anderen geben, der sich fragt, wie der ganze Mumpitz hier eigentlich zustande kommt.
Tanzt der Typ bei Vollmond um ein mit Strapsen bekleidetes Brathähnchen?
Nimmt er seine Medikamente nicht?
Kompensiert er mit diesem Veröffentlichungswahn den fortschreitenden Altersverfall?
Stimmt alles.
Ein kleines bisschen ist es aber auch so wie im folgenden Cartoon. Zumindest erklärt es, wieso ich manchmal morgens erstmal selbst gucken muss, was es denn neues hier gibt.
Sleepytime Limbo ist ursprünglich hier erschienen: shoeboxblog.com/?p=30553
Ich kann nur jedem raten Chuck & Beans regelmäßig zu lesen. Los, ihr wollt es doch auch!
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April 18 2012
Donald ist auch nur ein Mensch

Donald Duck ist mein Held.
Er macht echt was mit. Es gibt kaum ein Unglück, das ihm nicht passiert, keinen Fettnapf, in den er nicht tritt.
Und doch ist er eigentlich ein grundsympathischer Kerl. Einer, der viele verborgene Talente hat. Einer, der für seine Leute da ist, wenn es drauf ankommt. Einer, der zur Not die Drecksarbeit macht, auch wenn es ihm oft nicht wirklicht gedankt wird.
Ja, Donald Duck ist mein Held.
Ungefähr in diese Richtung geht das, was jeder von mir zu hören bekommt, der partout wissen will, weshalb meine Wade nunmal so aussieht, wie man es im Titelbild dieses Artikels sehen kann. Man könnte mich als Donald-Fan bezeichnen, ja.
Und Fans machen verrückte Dinge.
Verrückt, wenn nicht sogar völlig geisteskrank ist auch der folgende Trailer zu einem nicht existenten Donald-Realfilm. Es ist aber nicht einfach nur ein Realfilm, sondern ein Streifen, der schön im Dogma-Stil gedreht wurde.
(Ein Trailer zu einem fiktiven Donald-Realfilm und der Feed spuckt ihn nicht aus? Dann aber schnell hier klicken und im Blog anschauen!)
Ich würde ins Kino gehen. Zumindest ein Kurzfilm sollte doch wohl machbar sein.
(via seitvertreib.de)
Das Titelbild ist von mir und wird unter der Lizenz CC BY-NC-SA 3.0 veröffentlicht.
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House of the rising Sun

Mal wieder ein Foto. Einfach nur so.
Das Foto ist von mir und wird unter der Lizenz CC BY-NC-SA 3.0 veröffentlicht.
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April 17 2012
Recycle!

Natürlich hoffe ich, dass es niemals dazu kommt, aber sollte der Sensenmann mich holen, solange Teile von mir noch zu gebrauchen sind, finde ich die Idee sehr angenehm, dass eben diese Teile in andere Menschen eingebaut werden und diesen noch ein paar Jahre ermöglichen. Jahre, in denen sie vielleicht noch die kalte Fusion erfinden oder das Kind zeugen, dass irgendwann mal Skynet besiegen wird.
Selbstverständlich würde ich mich auch nicht gegen Ersatz wehren, wenn ich mal etwas brauche. Vielleicht eine neue Leber?
Wie geil ist es eigentlich, dass Teile vom einen Menschen im anderen weiterleben können? Knüller!
Hand aufs Herz, solange es noch da ist. Wir recyclen doch auch Papier und Glas, kaufen Autos und Computer gebraucht und auch Freund oder Freundin kommen meistens aus zweiter Hand – warum dann nicht eine gebrauchte Leber?
Immer noch besser, der Krempel funktioniert noch ein paar Jahre weiter, als wenn wir sofort Würmerfraß daraus machen.
Ähnlich hat das auch das Mexikanische Rote Kreuz gesehen und folgenden feinen Werbespot gemacht.
(Kein Video im RSS-Feed? Gut, es ist kein wirklicher Kurzfilm, aber es lohnt sich trotzdem. Hier klicken und im Blog gucken!)
Also, schnappt euch in der Apotheke nicht nur die Gratis-Taschentücher oder Traubenzuckerbonbons, sondern nehmt noch einen Organspendeausweis mit. Ausfüllen und ab ins Portemonnaie!
Selbstverständlich gibt’s das Ding auch zum Ausdrucken: www.organspende-info.de
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April 16 2012
Lesestoff

Ziemlich spät, aber dafür wieder gut gefüllt.
Hier nun also Ausgabe 14 des allseits beliebten Lesestoffs – zusammengestellt in der täglichen ÖPNV-Hölle.
(Das ist übrigens kein Witz, die Leseempfehlungen hier werden tatsächlich mit am meisten geklickt. Ihr scheint ja richtige Leseratten zu sein.
)
Eigenheim mit Garten: Im grünen Bereich
»Wir lassen den Garten so, wie er ist«, sagte meine Frau, als sie mich bei den Grillzangen fand. Sie wirkte, nun ja, leicht ungehalten. Ich nickte und lächelte und sagte, dass ich dann einen Grill kaufen würde.
Finding Goatse: The Mystery Man Behind the Most Disturbing Internet Meme in History
Sometime in the late 20th century a naked man bent over, spread his ass and took a picture. Eventually that picture, known as Goatse, became one of the most venerable memes in internet history. Who is this man, and how did his ass take over the internet?
Ich heb dann mal ur
„Was nichts kostet, kann auch nichts wert sein“?
Aha.
Der Schrott der Engel
Der Gedanke in Los Angeles mit einem tätowierten, bärtigen, fremden Mann nach Hause zu fahren, der nett zu mir ist und mir Whiskey gibt nachdem er mich am Strand angesprochen und mir Komplimente zu meinen Tattoos gemacht hat, lässt mich kurz innehalten. Bärtige Bären reizen mich gar nicht und Arschficken ist was für mich so lange ich den aktiven Part übernehmen darf.. Nach kurzer Überlegung aber höre ich mich sagen:
„Sure! Thank you…!“
The Camorra Never Sleeps
For years before they caught him, the Italian police had no idea that Paolo Di Lauro was one of Naples’s most powerful crime bosses, running a drug and counterfeit-goods empire—and responsible for a peace his turf had rarely known. Now authorities may long for the days when he was in charge.
The man who raised a black power salute at the 1968 Olympic Games
When John Carlos raised his fist in a black power salute at the 1968 Olympics, it changed 20th-century history – and his own life – for ever. How does he feel about it now?
Mutterglück und anderer Wahnsinn 2: Das Elterntribunal
Den restlichen Tag verbrachte ich leicht abwesend. Für mich stand fest, dass Partner Hpunkt und ich nach dem positiven Schwangerschaftstest alles irgendwie schaffen würden. Ich dachte über mich als Mutter nach, ließ die Gedanken in Richtung kleine Strampler, Schlafentzug, Mutterglück schweifen. Und dann krachte es förmlich. Meine Eltern!!!
The History of the Hoodie
How the hooded sweatshirt evolved from a worker’s utility to the outlaw at the center of the Trayvon Martin case
I want to be alone: the rise and rise of solo living
The number of people living alone has skyrocketed. What is driving the phenomenon? And solo dwellers Colm Tóibín, Alex Zane, Carmen Calli and others reflect on life as a singleton
Liken Sie uns!
Wir wollen kompetenter Ansprechpartner für das Thema Wald sein, auch für die jungen Leute auf Facebook.
Confessions of an Ivy League Frat Boy: Inside Dartmouth’s Hazing Abuses
A Dartmouth degree is a ticket to the top – but first you may have to get puked on by your drunken friends and wallow in human filth
CIA’s Secret Fear: High-Tech Border Checks Will Blow Spies’ Cover
CIA agents may find that just a little beyond the call of duty. But meanwhile, they’ve got to come up with something else: The increasing deployment of iris scanners and biometric passports at worldwide airports, hotels and business headquarters, designed to catch terrorists and criminals, are playing havoc with operations that require CIA spies to travel under false identities.
How the US uses sexual humiliation as a political tool to control the masses
Believe me, you don’t want the state having the power to strip your clothes off. And yet, it’s exactly what is happening
Rechtsextreme Eltern Vati ist ein guter Nazi
Sie heißen Arwin, Thore, Hildegund oder Freya, sie reden nicht von Pizza, sondern von Gemüsetorte, und sie feiern nicht Weihnachten, sondern das Julfest. Und häufig wissen die Buben schon als Vierjährige, wie man jemandem den Arm umdreht, und dass Arier besser sind als die Menschen aus “minderwertigen Völkern”.
Frank Überall: Wie Deutschland durch Korruption heruntergewirtschaftet wird
Bestechung ist nicht nur die abstrakte Bedrohung, die uns bei spektakulären Fällen in den Schlagzeilen begegnet. Dass Schmiergelder erwartet oder gezahlt werden, schadet uns allen: ob nun unser Kaffee teurer wird, ob der Ticketpreis für die Fahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln in die Höhe getrieben wird oder ob wir über höhere Steuern überteuerte Bauprojekte mitfinanzieren müssen.
Prepare to be mindblown: the new face of US border patrol is a semi-automatic-toting Steven Seagal
Yes, it’s the return of Officer Steven Seagal, this time making sure the US-Mexico border is safe for law-abiding citizens – no matter what the cost
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Krieg

Wenn man sich die Nachrichten so anguckt, hat man genau zwei Optionen:
Weinen und daran verzweifeln.
Daraus lernen und etwas tun.
Ein kleiner Schritt ist schon gemacht, wenn man für sich selbst einfach nur begreift, wie unsinnig der Krieg als solcher meist ist.
Aus diesem Grunde plädiere ich dafür, bereits in der Schule die Klassiker zu studieren, die uns seit Anbeginn der Zeit Schrecken und Sinnlosigkeit des Krieges vor Augen führen.
(Ein Klassiker, aus dem man sogar noch etwas lernen kann? Und es ist nicht im Feed? Dann hier klicken und im Blog lernen!)
Eigentlich sollte man es doch jetzt begriffen haben, oder?
Der Kurzfilm Duck Dodgers in the 24½th Century ist ein zeitloser Klassiker aus dem Jahre 1953. Ein Kurzfilm von Charles M. Jones.
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April 15 2012
Sie hören: The Explosion

The Explosion hab ich 2005 zum ersten Mal gehört. Ich war in Coesfeld bei einer Dropkick Murphys-Show, wo ich ein Interview machen sollte. Nun ja, durfte.
The Explosion waren als Vorband dabei und ich fand sie einfach grandios. Black Tape (iTunes-Link, an dem ich nichts verdiene) sollte bei Freunden der rotzigen Gitarrenmusik definitiv im Schrank stehen!
Als ich dann hörte, dass ein neues Album in der Mache sei, freute ich mich wie Bolle, nur um ein ums andere Mal enttäuscht zu werden, da der Veröffentlichungstermin immer wieder verschoben wurde. Als die Band sich dann auch noch auflöste, machte ich mir keine Hoffnung mehr.
Bis sich vor ein paar Wochen die iTunes-Updatefunktion meldete und meinte, sie würden jetzt dieses neue Album von The Explosion verkaufen: Bury Me Standing. (iTunes-Link, an dem ich nichts verdiene)
Gekauft. Gehört. Nochmal gehört.
Immer wieder gehört.
You won’t find the truth
written on the walls
it’s printed on the sticker on a mini-van
parked outside the mall
(Jetzt gibt’s gute Mucke und der Feed spuckt kein Video aus? Ab ins Blog und die Lautstärke aufreißen!)
Kaufbefehl! (iTunes-Link, an dem ich nichts verdiene)
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April 12 2012
Spiel, Spaß und Pappe

Einer der Vorteile des Erwachsenenlebens ist, dass man so ziemlich alles machen kann, was man will.
Einer der Nachteile des Erwachsenenlebens ist, dass man immer seltener Zeit hat, das zu machen, was man will.
Gerade wenn man nicht zur exklusiven Clique der Berufssöhne und Lottomillionäre gehört, ist es immer wieder die Arbeit, die einen von den schönen Dingen abhält. Dazu gehört beispielsweise, sich anzugucken, was alle anderen sich auch anschauen.
Immer wieder mal bin ich am gleich folgenden Video vorbeigescrollt und hab mir nichts dabei gedacht. Nachdem ich es in den letzten Tagen aber an immer mehr Orten gesehen habe, musste ich es mir dann eben doch mal angucken und ärgere mich jetzt, dass ich mir diese paar Minuten nicht schon viel eher genommen habe.
Guckt euch das Video unbedingt auch an, wenn ihr zu den zwei oder drei Leuten gehört, die es noch nicht kennen.
(Ein Video, das einfach nur gute Laune macht und der Feed gibt es nicht her. Hier klicken und im Blog gucken!)
Ein Junge baut sich im Laden eines Vaters eine Spielhalle aus Pappe, hat genau einen zahlenden Kunden, der auch noch auf die Idee kommt, einen Kurzfilm zu machen und ganz nebenbei einen Flashmob organisiert, der reddit erobert, ins Fernsehen kommt und quasi als Nebeneffekt den Collegefund des Jungen zum Überlaufen bringt. Geil.
Und dann gibt es immer noch Leute, die das Internet für einen bösen und dunklen Ort halten.
Das Titelbild basiert auf einem Foto von Flickr-User SixRevisions, der es unter einer CC-Lizenz veröffentlicht hat. Dem schließe ich mich dankend an. Danke schön!
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April 11 2012
In mir drin

Aus Gründen, die hier nichts verloren haben, ist der Schmierfink, der diese mittlerweile wieder halbwegs regelmäßig erscheinende kleine Krawallpublikation zu verantworten hat, momentan etwas aufgewühlt.
Nicht im positiven Sinne.
Das wirft die grundsätzliche Frage auf, wie es in einem offensichtlich so herausgeforderten Menschen wie mir überhaupt aussieht. Man will ja wissen, wen man so liest.
Als Fan der Transparenz will und kann ich meiner treuen Leserschaft (Hallo Mama, hallo Papa!) diesen Blick ins Innerste natürlich nicht vorenthalten.
Ganz tief drinnen ist der große, böse Mann nämlich eigentlich noch ein kleiner Junge.
Und dieser kleine Junge mag es zwar schaffen, seine Hülle ab und an durchaus kontrolliert erscheinen zu lassen, aber im Inneren muss er rasen und toben. Ich unternehme jetzt auch nicht den völlig sinnlosen Versuch, dies in Worte zu fassen, sondern lasse für mich sprechen, wer es schon immer besser konnte:
Die Muppets.
(Jetzt werden die letzten Geheimnisse in einem Video gelüftet und der Feed zeigt es nicht? Dann bitte hier klicken und den Behandlungsraum B wie Blog betreten!)
Dem ist nichts hinzuzufügen.
Sollten Psyochologen anwesend sein, die sich an eine Analyse wagen möchten, nur zu!
Oh, eins noch! Das Video hab ich beim so verrückten wie lesenswerten Max gefunden.
Das Titelbild basiert auf einem Foto von mir und wird hiermit unter einer CC-Lizenz veröffentlicht.
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April 09 2012
Lesestoff

So, das diesmal glücklicherweise lange Wochenende neigt sich nun leider seinem Ende zu. Und bevor ich mich wieder dem Medium “Fernsehen” zuwende, liefere ich noch brav die nunmehr dreizehnte Ausgabe des Lesestoffs ab.
Viel Spaß damit!
Paintballing with Hezbollah Is the Path Straight to Their Hearts
We figured they’d cheat; they were Hezbollah, after all. But none of us—a team of four Western journalists—thought we’d be dodging military-grade flash bangs when we initiated this “friendly” paintball match.
Kurze Frage eines Urhebers: Wo ist mein Schotter?
Die Behauptung, das Internet sei Schuld, dass es Künstlern finanziell schlecht gehe, wäre dasselbe wie im Jahr 18hundertundeinpaargequetschte zu sagen, der Dichtkunst gehe es schlecht und schuld sei die Demokratie.
Just how big are porn sites?
To put that 800Gbps figure into perspective, the internet only handles around half an exabyte of traffic every day, which equates to around 50Tbps — in other words, a single porn site accounts for almost 2% of the internet’s total traffic. There are dozens of porn sites on the scale of YouPorn, and hundreds that are the size of ExtremeTech or your favorite news site. It’s probably not unrealistic to say that porn makes up 30% of the total data transferred across the internet.
The internet really is for porn.
Anruf bei Pirat Christopher Lauer: “Einfach mal ein bisschen bullshitten”
Das ist so, als würde ich Sie jetzt fragen: Stellen Sie sich mal vor, Barack Obama wird Papst, der Vatikan marschiert in den Irak ein und Sie hätten dann ein fünfminütiges Interview mit ihm, nachdem er kurz zuvor seine Verlobung mit Paris Hilton bekannt gegeben hat – was, meinen Sie, wird Barack Obama zu den Bruttoregistertonnen der deutschen Handelsflotte sagen?
Bank of America: Too Crooked to Fail
The bank has defrauded everyone from investors and insurers to homeowners and the unemployed. So why does the government keep bailing it out?
Polizei: Namensschild ja, aber…
Die Gefahr des Stalkings ist da schon realer. Ich frage mich nur, wieso das Innenministerium von Sachsen-Anhalt ausgerechnet auf Namensschildern besteht. Ist die Idee, Beamte zwischen einem Namensschild und einer eindeutigen Nummer wählen zu lassen, dort noch nicht angekommen? Berlin hat sich jedenfalls für diese Lösung entschieden, eben weil sie Beamte mit seltenen Namen nicht googelbar macht.
Schlechter Stil
Til Schweiger will noch vor seinem ersten Auftritt als “Tatort”-Kommissar den kanonischen Vorspann der Reihe modernisieren: Er weiß nicht, was auf dem Spiele steht
Wo Autos mehr wert sind als ein Menschenleben
In zwei spektakulären Fällen hat das Berliner Landgericht Urteile gefällt – und auch die Urteile sind spektakulär: Für sieben Jahre muss der Auto-Brandstifter von Berlin ins Gefängnis. Ein Gewalttäter, der einen jungen Mann in den Tod gehetzt hat, ist dagegen frei. Wie kann das sein?
Mein Plattenladen heißt Herunterladen
Wenn die Piratenpartei nun Schutzfristen verkürzen will – meinetwegen. Ich fände es völlig okay, wenn meine Werke mit meinem Tod ans Universum zurückfallen würden. Da habe ich sie ja schließlich auch her.
Sexualität Die Angst, Nein zu sagen
Zwischen einvernehmlichem Sex und einer Vergewaltigung liegt eine Grauzone: Warum sich immer noch viele Frauen auf etwas einlassen, was sie nicht wollen.
Why all our kids should be taught how to code
There is a growing consensus that the way children in schools are being taught information technology is in need of a radical overhaul. Here John Naughton explains the problem and offers a manifesto for revolutionary action
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April 08 2012
Wege kreuzen sich

Es ist der ganz normale Alltag.
Man geht seinen Weg so wie alle anderen auch. Dabei kreuzen sich natürlich immer mal wieder unsere Wege und damit unsere Leben.
Die meisten Leute, die man so trifft, hat man bald schon wieder vergessen. Warum auch nicht, denn wirklich interessant sind die meisten Menschen, die man so trifft, nun leider nicht.
Es gibt jedoch Begegnungen, die sind weder geplant, noch sind sie irgendwie alltäglich.
Und sie verändern uns für immer.
Sunshower ist ein Kurzfilm von Liam Gavin.
Das Titelbild basiert auf einem Foto von Flickr-User sskennel, der es unter einer CC-Lizenz veröffentlicht hat. Dem schließe ich mich dankend an. Danke schön!
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April 05 2012
Wir sind alle Monster

Was würden wir nicht alles für ein bisschen Liebe tun?
Wir rackern, ackern und schuften. Wir sind ehrlich und verstellen uns, lügen und betrügen. Wir töten und beschützen und wollen nur das eine.
Ja, wir würden eine Menge tun, um ein bisschen geliebt zu werden. Für ein wenig Wärme und das Gefühl von Geborgenheit. Sogar für die Illusion.
Doch wer ist bereit, am meisten zu geben? Der, der bereits weiß, um was es geht oder derjenige, der die Liebe noch nicht kennt?
Und wieviel gibt man? Kann man zuviel geben?
Manche geben alles.
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Tous Des Monstres ist ein Kurzfilm von Nicolas Deprez, Laurent Jaffier, Pierre Lippens und Gabrielle Lissot
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